Nachtblindheit: Nachtmyopie Sehschwierigkeiten bei Dämmerung und Dunkelheit können sich ergeben, wenn diese Umstellung auf das nächtliche Stäbchensehen gestört ist, was die Anpassung (Adaptation) der Augen an die Dunkelheit behindert. Sind diese Stäbchen-Sehzellen geschädigt bzw. größtenteils nicht funktionstüchtig, spricht man von einer Nachtblindheit. Dieses medizinische Problem lässt sich mit optischen Mitteln nicht korrigieren oder kompensieren.
Auch für gesunde, rechtsichtige Augen ist das Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen selbstverständlich erschwert: Nah- und Fernsicht sind reduziert, ebenso das räumliche Sehen und damit die Fähigkeit, Distanzen und Größen richtig einzuschätzen.
Da sich bei Dunkelheit die Pupillen weit öffnen, um möglichst viel Licht einzulassen, verringert sich die Tiefenschärfe des Blicks. Das Zusammenspiel all dieser Umstände kann bewirken, dass sich vorhandene leichte Sehfehler, die bei Tage  problemlos kompensiert werden, nun bemerkbar machen. Die Nachtmyopie, eine helligkeits- bzw. dunkelheitsbedingte Kurzsichtigkeit, kann bis zu einem gewissen Grad mit optischen Mitteln (Brille, Kontaktlinsen) korrigiert werden.

Nachstar: Nach einer Linsenimplantation kann sich im Laufe der Zeit die klare, durchsichtige Linsenkapsel, welche die künstliche Linse trägt, eintrüben und verschwommenes Sehen verursachen. Es kommt hierbei zu einer feinen Membranbildung, dem so genannten Nachstar. Durch einen kleinen, ambulant und schmerzfrei durchzuführenden Eingriff mit einem Laserstrahl kann die Trübung für immer beseitigt werden.

Nahkomfortglas:  Gegenüber Einstärkengläsern bieten diese Arbeitsgläser eine größere Blickfeldtiefe, d.h. scharfes sehen ist von nah ca. 40cm bis auf  max. 2m möglich.

Netzhaut: lat. Retina/ In der Netzhaut wird das auftreffende Licht in Nervenimpulse umgewandelt.