Macula: In der Umgangssprache als Gelber Fleck bezeichnet, hier ist die höchste Sehleistung. Hier ist die größte Dichte von Sehzellen, die Macula hat einen Durchmesser von ca. 5mm.

Maculadegenerationen: Abbau der Makula aufgrund von Stoffwechselproblemen (Makula). Im Falle von Altersbedingter Maculadegenerationen (AMD) wird die zentrale Sehfähigkeit verschwommen, gerade Linien werden wellig und Farben schwer zu unterscheiden. Es gibt zwei Arten die feuchte und die trockene AMD.
Die trockene hat meistens einen langsameren Verlauf, die feuchte schreitet meistens schneller voran.

Maculaforamen: Ist ein Loch in der Macula. Foramen (Lateinische Bezeichnung für "Loch").
Ein Maculaloch führt zu einer wesentlichen Sehverschlechterung bis zum Verlust der Lesefähigkeit am betroffenen Auge. Typische subjektive Beschwerden sind zudem wie bei anderen Makulaerkrankungen verzerrtes Sehen und kleine Ausfälle im zentralen Gesichtsfeld.
Ein Maculaforamen muss operativ behandelt werden, bei dieser Operation wird oft die Augenlinse mit entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt, (wie bei der grauen Star Operation).
 
Map-Dot-Fingerprint Dystrophie: Bei einer Map-Dot-Fingerprint-Dystrophie kommt es häufig zu einer sog. rezivierenden Erosio, (wiederholendes Aufreißen der Hornhaut), die  auch nach leichten Verletzungen der Hornhaut zum Beispiel durch Äste oder Pflanzenblätter entstehen kann. Dabei kommt es typischerweise in der Nacht oder den frühen Morgenstunden zu plötzlichen heftigen Schmerzattacken am Auge, die von einem starken Brennen und einer ausgeprägten Lichtempfindlichkeit gefolgt werden. Um diese Attacken zu verhindern werden zunächst pflegende Tränenersatzmittel sowie Augensalben eingesetzt. Kann hierdurch keine Linderung erreicht werden, kommt eine Verbandskontaktlinse oder auch eine Abtragung des Hornhautepithels zum Einsatz. Sollte auch dies nicht helfen, kann durch eine phototherapeutische Keratektomie (Bei der phototherapeutischen Keratektomie wird mit Hilfe eines Lasers Gewebe von der Hornhautoberfläche abgetragen, mit dem Excimerlaser wird in den meisten Fällen dauerhafte Beschwerdefreiheit erreicht.

Mehrstärkengläser: Sammelbegriff für Gläser, die mehr als eine Korrektur aufweisen. Sie ermöglichen nach dem Eintritt der Alterssichtigkeit das Scharfsehen in die Ferne und in die Nähe. Mehrstärkengläser werden in Bifokal-, Trifokal- und Gleitsichtgläser unterteilt.

Metamorphopsie: Ist ein verzerrtes Sehen das typisch ist bei alterbedingter Makuladegeneration, oder auch bei Gliosen auftreten kann.

MKH: Mess und Korrektionsmethode nach Haase, ist ein Prüfverfahren bei dem Phorien festgestellt werden können.


Mouches Volantes: Mouches Volantes – diese elegant-französisch klingende Augenkrankheit ist keinesfalls harmlos: Die „fliegenden Mücken“, so die Übersetzung, zeigen sich zum Beispiel durch schwarze Punkte, Flecken oder fadenartige Strukturen im Gesichtsfeld. Oft werden diese Seheffekte durch eine Ablösung des Glaskörpers von der Netzhaut verursacht.

Multifokalglas: Brillenglas für Fern -und Nahkorrektion ohne sichtbares Leseteil d.h. stufenloses Sehen von weit bis nah.

Myopie: Kurzsichtigkeit / Die Bilder von fernen Objekten entstehen nicht auf der Netzhaut, sondern werden vor dieser abgebildet. Auf der Netzhaut selbst entsteht nur ein unscharfes Bild des betrachteten Gegenstandes. Kurzsichtige sehen in die die Ferne ohne Brille schlecht, können aber in der Nähe gut sehen.